Fair Pay in Rheinland-Pfalz

Die Corona-Krise hat frauen- und gleichstellungspolitische Problemlagen verschärft und sichtbar gemacht: ungleiche Verteilung der Care-Arbeit, zu geringe Bezahlung systemrelevanter Arbeitsplätze, Brüche in Karrieren aufgrund von Familienphasen, Entgrenzung durch die zunehmende Digitalisierung und vieles mehr verdeutlichen die wirtschaftliche und gesellschaftliche Schlechterstellung von Frauen. Entgegen des geltenden Rechts, erfahren Frauen im Erwerbsleben genau hier die gravierendste Benachteiligung: die geschlechtsspezifische Ungleichheit der Entlohnung bzw. der monetären Wertschätzung ihrer Arbeit.

Projektziel:

Ziel des Projekts ist es, den gesellschaftspolitischen und wirtschaftlichen Diskurs voranzubringen, Ergebnisse wissenschaftlicher Forschung zu präsentieren, auf Problemlagen hinzuweisen und Lösungsansätze sowie deren konkrete Umsetzung (Best Practice) vorzustellen.

Projektinhalte:

Themen sind z.B. faire Entlohnung als Faktor der Arbeitgeber*innenattraktivität, Gleichstellung in Unternehmen, weibliche Wege in Führungspositionen, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, gerechte Verteilung von Care-Arbeit sowie geschlechtssensible und klischeebefreite Berufswahl.

 

 

Zielgruppe

Erwerbstätige, Unternehmer*innen, Multiplikator*innen, Entscheider*innen, Arbeitnehmervertreter*innen und alle Interessierte in Rheinland-Pfalz

 

Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner

    Profil
    Profil
    Dorothee Hoffmann

    Prozess- und Bildungsberaterin

GEFÖRDERT DURCH

das Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration RLP (MFFKI).