Good WorQ im Dialog: Staatssekretärin Kathrin Anklam-Trapp besucht Huhtamaki Foodservice

Im Rahmen ihrer Sommerreise durch Rheinland-Pfalz besuchte Staatssekretärin Kathrin Anklam-Trapp am 27. Juli 2026 den Betrieb Huhtamaki Foodservice in Alf an der Mosel.

Nach dem Rundgang durch die Produktion, entwickelte sich ein spannender Austausch über Innovation, Zuwachs an Personal, Fachkräftebindung, Wissenstransfer und die Einarbeitung neuer Mitarbeiter*innen in der Produktion. Beeindruckt von den modernen Maschinen, mit denen hier Pappdeckel für Einmalbecher produziert werden und der Anwendung von 3 D-Druckern, standen Ideen zur guten Einarbeitung auch fachfremder Mitarbeiter*innen im Mittelpunkt. Über das Projekt Good WorQ – Gute Arbeit durch Qualifizierung – entwickelt Arbeit und Leben gGmbH Rheinland-Pfalz / Saarland gemeinsam mit Huhtamaki Ideen zur Verbesserung des Einarbeitungsprozesses. 

Zusammen mit der Personalabteilung, den Betriebsräten und den Führungskräften in der Produktion werden Vorbereitungen getroffen, damit die Einarbeitung gut gelingen kann. Wissen wird vermittelt und Arbeit sicher gestaltet. Im Mittelpunkt stehen sorgsame Überlegungen, wie Menschen mitgenommenen werden können und Neues gemeinsam gelernt werden kann.

Der Besuch bot eine wertvolle Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, verschiedene Perspektiven auszutauschen und die Bedeutung einer praxisnahen Begleitung von Beschäftigten und Unternehmen sichtbar zu machen.

Staatssekretärin Kathrin Anklam-Trapp betonte: „In der Umsetzung unserer arbeitsmarktpolitischen Projekte in Rheinland-Pfalz setzen wir auf die Zusammenarbeit engagierter Träger wie ,Arbeit und Leben'. Dabei stehen für mich die Menschen im Mittelpunkt, die dadurch konkrete Unterstützung erfahren.“ Good WorQ wird nicht nur vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales sowie durch den ESF gefördert, sondern auch vom rheinland-pfälzischen Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen, Familie und Jugend.

Für das Projektteam Good WorQ war der Besuch ein besonderer Anlass, die eigene Projektarbeit im direkten Austausch vor Ort sichtbar zu machen und gemeinsam mit den Beteiligten und den Vertreter*innen aus der Politik über zukunftsfähige Wege in der Arbeitswelt zu sprechen. Der offene und konstruktive Austausch zeigte einmal mehr, wie wichtig es ist, unterschiedliche Perspektiven zusammenzubringen und gemeinsam Lösungen für die Arbeitswelt von morgen zu entwickeln.

Das Projekt "Good WorQ" wird im Rahmen des Bundesprogramms "Wandel der Arbeit sozialpartnerschaftlich gestalten - weiter bilden und Gleichstellung fördern" durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.