Kursdetails

"bewusst statt bequem" – Diskriminierung und unsere Rolle darin Critical Whiteness

„Ich sehe keine Hautfarbe – für mich sind alle gleich.“
Ein Satz, der gut gemeint ist, aber zeigt, wie tief die Vorstellung von Neutralität mit einer weißen Perspektive verknüpft ist. Wer über Rassismus sprechen will, muss auch über Weißsein sprechen – und über die Privilegien, die damit verbunden sind.
In diesem Workshop setzen wir uns mit der Frage auseinander, was es bedeutet, in unserer Gesellschaft als weiß gelesen zu werden – also automatisch zur Norm zu gehören, ohne dass das je benannt oder hinterfragt wird. Weißsein ist kein neutraler Zustand, sondern eine gesellschaftliche Position, die mit Privilegien und Macht verbunden ist – auch dann, wenn wir sie nicht bewusst wahrnehmen.
Die Auseinandersetzung kann weh tun. Sie kann irritieren, an die eigenen Grenzen bringen und Fragen aufwerfen, auf die es nicht sofort Antworten gibt. Und genau deshalb ist sie wichtig. Denn Veränderung beginnt dort, wo wir bereit sind, unbequem zu denken.
Mit Inputs, Übungen und offenem Austausch schaffen wir einen Raum, in dem Lernen möglich ist – ehrlich, respektvoll und gemeinsam.
Für wen ist der Workshop gedacht?
Für alle, die bereit sind, ihre Perspektive zu hinterfragen und sich mit den eigenen Privilegien auseinanderzusetzen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich – Offenheit und die Bereitschaft, zuzuhören und mitzudenken schon.