23.02.18 - 24.02.18Anpassung, innere Verweigerung, Widerstand, Repression. Gewerkschaften und Gewerkschafter*innen aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland während der NS-Diktatur
Thema:Bildungsreisen
Kursnummer:2122
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Der 30. Januar 1933 und der 2. Mai 1933 waren zentrale Einschnitte in der Geschichte der Gewerkschaftsbewegung in der Pfalz, Rheinhessen, Hessen-Nassau und dem Rheinland. Die gewerkschaftliche Katastrophe wiederholte sich am 13. Januar 1935 im damaligen Saargebiet, dem heutigen Saarland.

Im ersten Teil des Seminars werden wir die Ursachen für die Machtübergabe an die Nationalsozialisten im Deutschen Reich herausarbeiten und uns der Frage annähern, welche Handlungsoptionen es für Gewerkschafter*innen vor und nach dem 02. Mai 1933 im heutigen Rheinland-Pfalz gab.

Im zweiten Teil wird anhand des Saargebiets untersucht, weshalb trotz der arbeiternehmerfeindlichen Politik der Nationalsozialisten seit 1933 die dortige Bevölkerungsmehrheit am 13. Januar 1935 für eine Rückkehr ins Altreich votierte und welche Konsequenzen dies anschließend für die saarländische und deutsche Gewerkschaftsbewegung hatte.

Abschluss des Seminars wird die Fragestellung sein, welche Rückschlüsse wir aus unserer Vergangenheit zur Abwehr des derzeitigen Rechtpopulismus ziehen können.

Für Mitglieder einer DGB-Gewerkschaft übernimmt der DGB Rheinland-Pfalz / Saarland den Teilnahmebeitrag.

Ort:Kirkel
Zielgruppe:Arbeitnehmer/innen
 politisch und thematisch Interessierte, Auszubildende
Auskunft:

Zweigstelle Rheinhessen-Nahe (Mainz)

ARBEIT & LEBEN gGmbH
Hintere Bleiche 34, 55116 Mainz
für Schriftverkehr: Postfach 2942, 55019 Mainz
Telefon: (0 61 31) 140 86-18
Fax: (0 61 31) 140 86-40
E-Mail: info-rhn@nospamarbeit-und-leben.de

Leitung:Dr. Klaus J. Becker, Historiker und Autor
Leistung:Übernachtung mit Vollpension, Programmkosten
Kosten:36,00 €
Anmeldung bis:05.01.18
Hier zur verbindlichen Anmeldung