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Wandel Erkennen, Reagieren durch Kompetenzentwicklung (WERK)
Betriebliche Veränderungsprozesse beteiligungsorientiert gestalten
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Beschreibung |
Im
Sinne der Arbeitsmarktpolitik des Landes Rheinland-Pfalz und
der EU (ESF) initiieren und unterstützen wir unternehmerische
Entwicklungsprozesse. Mit WERK zielen wir darauf, die Stärkung
der Wettbewerbsfähigkeit mit der Sicherung von Arbeit
und der Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit
in Einklang zu bringen.
Durch
unseren bedarfsgerechten, prozessbegleitenden, systemisc hen
und beteiligungsorientierten Arbeitsansatz, schaffen wir eine
umfassende Weiterentwicklung in allen uns anvertrauten Unternehmensbereichen
und die Basis für eine kontinuierliche Weiterentwicklung.
Unsere Fragestellungen – ausgehend von der konkreten Situation
des Unternehmens – sind daher:
- Wie muss der
Prozess in der Organisation gestaltet werden, damit dieser
der Kultur, den Werten und der Philosophie entspricht? (Gestaltungsstrategien)
- Was können
die Beschäftigten vor, im und nach dem Veränderungsprozess,
für dessen gelingen beitragen und tun? (Beteiligungsstrategien)
- Welche Supervisionen, Seminare,
Fachqualifikationen und Coachings brauchen die Führungskräfte,
die Teams und die Mitarbeiter, um gemeinsam die unternehmerischen-
und persönlichen Ziele zu verwirklichen? (Qualifizierungsstrategien)
Förderfähig
sind Aktivitäten aus dem Bereich der Personalentwicklung
und Organisationsgestaltung, die der zweifachen Zielsetzung
von Beschäftigungssicherung und Unternehmenskonsolidierung
dienen.
Wir
gewährleisten eine ergebnisorientierte Projektbegleitung
und die Vermittlung von Fachberater/innen und Trainer/innen.
Je nach Unternehmensgröße, Solvenz und Themenstellung
besteht die Möglichkeit auf finanzielle Unterstützung
aus Mitteln des Landesprogramms "Offensive für den
Strukturwandel" bzw. des Europäischen Sozialfonds.
Einzugsbereich von WERK ist Rheinland-Pfalz. |
| Ergebnisse |
Die
Verbindung von professioneller Beratung und Training mit einer
finanziellen Unterstützung der Veränderungsaktivitäten
hat in den vergangenen Jahren einer Vielzahl von Unternehmen
den Einsteig in einen Entwicklungsprozess ermöglicht,
zu dem ohne die Förderung nicht die Kraft und die Ausdauer
gereicht hätten.
Erfolgreiche
Beispiele aus der Projektpraxis:
In Zusammenarbeit mit dem Hotel- und Gaststättenverband
Rheinland-Pfalz wurde eine überbetriebliche Qualifizierung
für die Hotellerie- und Gastronomie Angeboten. Die unternehmerische
Führung von Hotels und Restaurants hat in vielen Betrieben
unserer Region, von der Dienstleistungsqualität bis zur
Unternehmensführung starkes Potential. Das Unwissen über
verschiedenste relevante betriebswirtschaftliche Aspekte führt
zu Ertragsproblemen oder Liquiditätsengpässen. Deshalb
wurde diese Seminarreihe aufgelegt, die den Teilnehmern im
Bedarfskontext ausgezeichnete Inhalte vermittelt. Diese 4-tägige
Veranstaltungsreihe wurde in Form von einzelnen Tagen in einem
14-tägigen Abstand durchgeführt. Dieser zeitliche
Abstand hat für einen starken Transfer der erarbeiteten
Inhalte in die betriebliche Praxis gesorgt, da immer wieder
auf den Erfolg der Umsetzung und Fragen zur Umsetzung eingegangen
wurde. Die Seminarleitthemen waren Markt- und Umsatzpotential,
Kalkulation und Preisgestaltung, wirtschaftliche Zielvorgaben
und qualitätsorientierte Personalführung. Darüber
hinaus wurde stark auf die Erwartungen, Fragen und Bedürfnisse
der Teilnehmer eingegangen. Es wurden mit der Seminarreihe
13 Teilnehmer/innen und 12 Betriebe erreicht. Die Rückmeldungen
waren überdurchschnittlich gut und legen es nahe in Zukunft
die Veranstaltungen weiterzuführen.
Ein von uns betreuter Hersteller von Metallerzeugnissen hat
in den vergangenen Jahren eine Reihe von einschneidenden Veränderungen
durchlebt. Diese waren zum Beispiel die Schließung eines
Bereiches, Rationalisierungsmaßnahmen, Personalabbau
(Sozialpläne), Veränderungen der Aufgabenzuschnitte
und der organisatorisch-personellen Zuordnung. Aufgrund dieser
Betriebsgeschichte war damit zu rechnen, dass zukünftige
Veränderungen, von den Beschäftigten, von vornherein
eher als Bedrohung, anstatt als einer Chance begriffen werden.
Es war daher mit hoher Wahrscheinlichkeit von Motivationsverlusten,
Resignation und reservierten Haltungen gegenüber den
angestrebten Veränderungen zu rechnen. Deshalb wurden
die Projektziele von den Betriebsparteien einvernehmlich und
beteiligungsorientiert in enger Abstimmung mit den betroffenen
Belegschaftsgruppen und den Schnittstellen in einem prinzipiell
ergebnisoffenen Prozess umgesetzt. Angestrebt wurde eine hohe
Aufgabenintegration auf der Basis qualifizierter, möglichst
homogen verteilter und weitgehend autonom auszuführender
Tätigkeiten in der neuen Teamstruktur. Diese weitreichenden
Veränderungen in der Aufbau- und Ablaufstruktur, aber
auch in den Grundwerten des Unternehmens, entwickeln die Mitarbeiter/innen
automatisch fachlich, sozial und methodisch weiter und ziehen
oft eine andere Sicht auf ihre Arbeit nach sich. Sie werden
vom Arbeitnehmer zum internen Dienstleister und entwickeln
sich somit von der oft erlebten „Opferrolle“, zu selbständigen,
engagierten Mitarbeiter/innen, die auch in allen anderen Lebensbereichen
von den neuen Impulsen und den damit verbundenen persönlichen
Veränderungen profitieren. Dies ist ein gewolltes und
bewusstes „Nebenprodukt“ der von uns betreuten beteiligungsorientierten
Veränderungsprozesse |
| Laufzeit |
01.11.08
– 31.12.10 |
| Dokumentation
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Dokumentation
des Vorläuferprojektes
TRA.FO
(1996-2000) |
| Förderer |
Europäische
Union (ESF)
Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und
Frauen Rheinland-Pfalz |
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Ansprechpartner/-in
ARBEIT & LEBEN |
Karin Ernst-Betocchi,
Zweigstelle Vorder- und Südpfalz
N.N.,
Zweigstelle Westpfalz
Ute Rosenfelder,
Zweigstelle Mittelrhein |
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