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Die Rahmenbedingungen
für die Interessenvertretung auf europäischer Ebene
sind sehr, sehr schwierig!
- Unterschiede in Sprache, nationaler
Interessenvertretungsstruktur und Gewerkschaftskultur stellen
eine große Herausforderung dar. Alles ist immer anders.
- Die Frequenz, mit der sich die europäischen
Gremien treffen, ist in der Regel sehr gering.
- Die rechtlichen Instrumente, die den
Europa-Betriebsräten zur Verfügung stehen, sind
eher schwach.
- Fluktuationen im Gremium durch Zugänge
oder Abgänge wirken zusätzlich wie eine Effektivitätsbremse.
Damit
der COTY-EBR mit diesen Rahmenbedingungen seine Funktion als
verlässlicher Partner im Sozialen Dialog mit der Konzernleitung
besser erfüllen kann, wurden zwei Workshops durchgeführt.
- Im Sommer 2002 haben die EBR - Mitglieder aus 5 Ländern
ihre Zielsetzung und die strategische Ausrichtung ihrer Arbeit
überprüft. Neue Kommunikationsstrukturen u.a. mit
der Konzernleitung wurden verabredet und stärker bildhafte
Kommunikationshilfsmittel wurden entwickelt.
- Im Herbst 2003 wurde über die Erfahrungen mit der neuen
Arbeitsweise reflektiert und Verabredungen zur Kommunikation
zwischen den Meetings weiterentwickelt.
Die
Workshops wurden von ARBEIT & LEBEN entwickelt und in
Deutschland und Spanien durchgeführt. Die Dauer der Workshops
betrug jeweils 1,5 Tage. |