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Viele Jugendliche
sind in der Ausbildung mit ihnen bisher unbekannten Anforderungen
und Schwierigkeiten konfrontiert. Ein neues Umfeld mit älteren
Kollegen/innen, längere Arbeitszeiten, anstrengende körperliche
und geistige Anforderungen und stark wachsende Anforderungen
im Bereich der sozialen Kompetenzen stellen hohe Hürden
dar, die es zu bewältigen gilt. Einige Auszubildende
sind mit dieser Situation überfordert und die daraus
resultierenden Probleme können im schlimmsten Fall zum
vorzeitigen Abbruch der Ausbildung führen. Viele wünschen
sich in dieser Zeit Orientierung und Unterstützung.
Alle
direkt und indirekt an der Ausbildung beteiligten Akteure
sind hier aufgerufen, diese Unterstützungsleistung zu
erbringen. D.h. die Betriebe und ihre Ausbilder, die Lehrer/innen
der berufsbildenden Schulen, die Ausbildungsberater/innen
der Kammern und nicht zuletzt das Engagement der Eltern können
maßgeblich zu einer gelingenden Ausbildung beitragen.
Gerade den Eltern ist diese Aufgabe jedoch häufig nicht
bewusst bzw. sie fühlen sich hilflos, da ihnen
der Einblick in das komplexe Ausbildungssystem fehlt und sie
nicht wissen, welche Haltung und Aktivitäten von ihnen
erwartet werden.
Hier setzt "Eltern als Ausbildungsbegleiter" an, indem
Veranstaltungen und Aktivitäten zur Unterstützung
der Eltern entwickelt werden. Weiterhin erhalten die zentralen
Akteure des Ausbildungssystems Angebote des Kontaktes und Austausches,
die ihnen ein abgestimmtes Handeln erleichtern. Diese Netzwerkarbeit
ermöglicht verkürzte Kommunikationswege und gemeinsam
genutzte Synergieeffekte, die zu einer Entlastung und
Verbesserung der Arbeit und damit zu einer gelingenden Ausbildung
beitragen. |